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" Die Schweizer  Sennenhunde sind weiter fortgeschrittene, man könnte sagen menschlicher gewordene, ältere, noch mehr angepasste Freunde des Menschen als manch andere Rasse "                   

                                       Prof.Dr. A. Heim

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             Großer Schweizer Sennenhunde

               “vom Gerther Ostwald”

 

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                                    Zeitung_

Mit einer der Autoren: H. Schmidt in Hunde Welt 09/2014

Steckbrief:                   

Schweiz

Verbreitung: in Mitteleuropa, Skandinavien + USA

Erziehung: liebevoll ohne viel Druck aber mit Konsequenz

Wesen: selbstsicher, ausgeglichen, stur, menschen bezogen. Schmusig, Wachsam, Treue, einfach ein liebenswertes Wesen,  vereinzelt haben sie Jagdtrieb,

was sie nicht mögen:  ist wenn das Familienrudel trennt, dann weiß der Schweizer nicht zu wem er halten soll.

Gesundheit: wie bei allen größeren Rassen auf HD achten. (Magendreher)

                       Durchschnittliches Alter beträgt 10  Jahre

Bewegung: Ausgedehnte ruhige Spaziergänge,  bedingt als Reitbegleitung nutzbar,

                   am Fahrrad laufen. Agility für große Hunde, Longieren,

 Kopfarbeit an Brettspielen, so wie der heiß geliebte Futterwürfel , Futterball und Futterkong lasten den Schweizer geistig aus. Auch wenn es manchmal etwas grob motorisch aussieht. Sie können es exakt ausführen.  Für die Zughundearbeit sind sie auch bestens geeignet.

Geeignet als Familienhund , bedingt bei sehr kleinen Kindern. Zeiteinteilung für Kind und Hund sollten bedacht werden.  Nur ein optimal ausgelasteter Großer Schweizer Sennenhund kann seine Qualitäten zeigen und nutzen.

Wie kamen wir zu der Rasse, 

mein Mann und ich wurden mit Hunden groß, nach den einzelnen Verlusten , kam die Frage auf welche Rasse jetzt. Wir haben viel gelesen und uns informiert, auf Ausstellungen die in Frage kommenden Rassen live angesehen. Danach einige Züchter besucht mit unseren Söhnen, um  die Hunde im Alltag genauer kennen zulernen und zu erleben. Die imposante Größe, aber der in sich ruhende Hund mit seinem tollen Wesen gefiel uns sehr. Die Dreifarbigkeit und die 4 Augen, machten uns machtlos. Unseren ersten GSS bekamen wir 2004, nach einer Suche von fast 2,5 Jahren. (Wartelisten bei den Züchtern war lang) Im September 2004 zog unsere ersehnte Hündin ein. Nach den einzelnen Ausstellungen und Zucht Voraussetzungen zur Gesundheitsuntersuchungen , erwarteten wir 2007 den ersten Wurf, in den folgenden Jahren zogen wir insgesamt 4 Würfe groß.

Mittlerweile gehören zu unserm Rudel 2 Hündinnen (11 Jahre, 6 Jahre) und 1 Rüde (3 Jahre) , wollten die Eigenschaften der  Geschlechter kennenlernen und schätzen). Wir sind der Rasse verfallen. 

Die Charakterzüge sind bei jedem anders und doch sind alle gleich. Man möchte keinen mehr missen. Sie gehen achtungsvoll mit einander um.

Alle samt fügen sich ins Familienleben ein, sie sind treue Familienmitglieder.

Spielen, kuscheln, schlafen nah bei einander in den Kudden, die 3 sind ein tolles traumhaftes Team. Gehen durch dick und dünn, hin und wieder ist aber doch das Rudelverhalten stärker als man meint. Nach dem Motto gemeinsam sind wir stark und spurten über die Wiesen. Gefressen wird neben einander, aus eigenen Näpfen, aber es genügt ein großer Wassernapf.

Das Leben mit einem Schweizer

Morgens nach dem Wach werden und dem verlassen der Schlafplätze wird erst einmal gereckt gestreckt und dann kuscheln . Nach dem kleinen Frühstückssnack werden die Gassigänge eingeläutet. Erst die Damenrunde, treffen auf andere Spielkameraden, mal lässig und mal impolsiever. Verlaufen die Runden.  Die Herrenrunde folgt danach, auch er hat auf seiner morgendlicher Runde seine Spielkamaraden. Zuhause angekommen gibt es das zweite Frühstück, darauf folgt die Schlafenszeit und alltägliche Trott nimmt seinen Lauf, zwischen durch immer wieder Kontakt zu seinen Bezugspersonen suchen. Anlächeln und Schmuseeinheit abholen und ab auf den Schlafplatz. Zufrieden, chillen und freuen, dass alles in Routine weiter läuft. Stress und Hektik mögen sie nicht wirklich. Zwischendurch gibt es einen kleinen Kontrollgang im Garten, ob alles noch an Ort und Stelle steht (Veränderungen werden meist schlecht akzeptiert). kein Eindringling sich auf dem Grundstück sich befindet.  Nachmittags geht es entweder mit einem Schweizer zum Hundeplatz, denn bei die Erziehung darf man nichts schleifen lassen. Auch im eigenen Garten werden Spiel und Spaß Einheiten zur Erziehung gemacht.  Danach mit den anderen Einzelgänge, auch dabei die Erziehung im Auge halten. Jeder Einzelne genießt die Auszeit von den anderen Rudel Mitgliedern, Frauchen oder Herrchen alleine zuhaben auf der Runde. Das intakte Rudel spielt, tobt gerne mit einander, es wird aber auch versucht  die Grenzen der Rangfolge untereinander aus zutesten. Aber akzeptieren sofort, dass der ältere Hund immer noch der Chef ist, danach die Mittlere und zum Schluss der Jüngste, auch wenn er ein Rüde ist. Er folgt seinen Damen und kuscht. :-)

Abends wird ausgiebig noch gekuschelt, eigentlich kuschelt man den ganzen lieben Tag lang. Eigentlich kann man sagen die Lieblingsbeschäftigung ist Essen, Kuscheln Schlafen und Faulenzen.

Es sind eben auch im Sinne Familienmitglieder, Zuneigung, Lob und Anerkennung  braucht jeder. Gegebenenfalls auch mal mit einem Tadel verweisen.  Schweizer sind tolle Familienmitglieder, passen sich jeder Situation an, sind sehr umgänglich mit Mensch und Tier. Können aber auch ihrem Charakterzug: wachsam nicht verleugnen. Der Schweizer ist allgemein gesagt : alltags tauglich .ein sanfter Riese auf 4 Pfoten.

Alle im Haushalt lebenden Familienmitglieder, von Großeltern, uns und unseren Söhnen, möchten alle 3 nicht mehr missen. Dieser treue Blick, die glänzenden Augen, die Zuneigung, die Ausstrahlung und in sich ruhende Rasse tut uns allen gut, wir lieben sie. Wortlos, der Gesichtsausdruck und diese dankenden Blicke sagen mehr als tausend Worte.

 Ihr seid ein Geschenk Gottes.

Der kleine Züchter Beigeschmack:

Auf jedem Fall sollte man bedenken, wenn, man sich einen großen, schweren Hund anschafft, unbedingt abfragen ob alle Familienmitglieder damit einverstanden sind und erziehen nach einer Erziehungsmethode. Nach dem Motto einer für alle, alle für einen.

Leider gibt es immer noch sehr viele neue Besitzer, welche sich unterschätzen, so ein Kraftpaket zu erziehen und zulenken. Leider wird öfters fest gestellt, dass sich doch etliche Verschätzen in dieser Aufgabe.

Zu Bedenken: ein Großer Schweizer ist keine Handtasche, welche man austauschen kann nach belieben.

Ein Welpe / Junghund braucht Zuneigung, Beachtung in der Erziehungsphase. (eigentlich erzieht man ein ganzes Hundeleben lang) .

Lange Gespräche beim Züchter und mit anderen Rasse Besitzer führen, um sich über die Rasse genausten zu Informieren. Über die Vorteile und Nachteile dieser Rasse, mit allem Wenn und Aber. Auch wichtig die Gesundheitsprobleme durch zu sprechen,

FAZIT: Alles durch denken und abfragen.